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7.06.16 | Übung mit Gefahrgut

Am Dienstag stand für die Feuerwehr Ahlhorn wieder ein besonderer Ausbildungsdienst an. Zusammen mit der Ortsfeuerwehr aus Sage wurde diesmal das Vorgehen bei einem Gefahrguteinsatz geübt.

An fünf Stationen wurden jeweils unterschiedliche Teilaspekte in der Praxis vertieft. Die erste Station war das Einkleiden. Hier mussten die für den Einsatz im Chemikalien-Schutzanzug vorgesehenen Kameraden möglichst zügig, vor allem aber korrekt in die Anzüge zu „stecken“. Die so eingekleideten Einsatzkräfte sollten bei der zweiten Station dann einen B-Schlauch aufrollen, um die körperliche Arbeit zu simulieren und sich an das Tragen der CS-Anzüge zu gewöhnen.

An der folgenden Station stand die Kommunikation mit der Einsatzleitung im Fokus. Eine vorbereitete Gefahrgut-Einsatzlage sollte über Funk geschildert werden. Dabei musste eine Vielzahl unterschiedlicher Gefahrstoff-Kennzeichnungen so präzise wie möglich der Besatzung des ELW mitgeteilt werden. Aufgabe der ELW-Besatzung war dabei dann wieder, für die einzelnen Gefahrstoffe möglichst viele weitere Informationen, insbesondere über die davon ausgehenden Gefahren, zu gewinnen und dem Einsatzleiter zur Verfügung zu stellen.

Bei der vierten und vorletzten Station galt es dann, Fingerfertigkeiten zu trainieren. Es sollte ein leckgeschlagener Flansch abgedichtet werden. Wie sich dabei mal wieder herausstellte, ist es gar nicht so einfach, mit den dicken Handschuhen Schraubenschlüssel und andere Werkzeuge sicher einzusetzen.Life 2017 movie streaming

Um die Einsatzkräfte wieder sicher und ohne weitere Kontaminationsverschleppung aus den Anzügen zu befreien, hatten die  Sager Kameraden die neue Notdekon-Einheit aufgebaut.

 

 
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