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1.02.19 | Jahreshauptversammlung: Ein Abend geprägt von Wahlen

Am 01. Februar versammelten sich alle Kameradinnen und Kameraden zur alljährlichen Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Rönnau. Die diesjährige Versammlung war geprägt von den Wahlen des neuen Ortskommandos. Direkt zu Beginn der Versammlung standen die Neuwahlen des Ortsbrandmeisters und seines Stellvertreters auf dem Programm. Während Carsten Rönnau sich erneut zur Wahl des Ortsbrandmeisters aufstellen ließ, gab Enno Lueken das Amt des Stellvertreters ab. Nach 12 Jahren Amtszeit wollte er gerne jüngeren Kameraden den Vortritt lassen, dabei betonte er jedoch, dass ihm die letzten Jahre viel Freude bereitet haben. Carsten Rönnau wurde erneut gewählt, aus dem Ortskommando kam René Aberle als Vorschlag für den Stellvertretenden Ortsbrandmeister. Mit ihm wählten die Kameraden am Freitagabend einen neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister.

 

Neu gewählt wurden des Weiteren die Gruppenführer. Lukas Grannemann und Christoph Rönnau wurden wiedergewählt, neu hinzu kommen Karsten Bilger sowie Maik Hohnholz, welcher bisher als Stellvertreter tätig war. Gruppenführer der dritten Gruppe ist nun Gerd Grannemann, Zugführer ist weiterhin Maik Stolle. Neuer Atemschutzgerätewart ist Dennis Würdemann, sein Stellvertreter ist Andreas Rick. Gerätewart ist Bernd Edzards, sein Stellvertreter ist Dennis Logemann. Die neue Schriftführerin ist Christina Rönnau.

Geehrt wurde der ehemalige Ortsbrandmeister Jürgen Langer für 45 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Außerdem gab es mehrere Beförderungen: Zum Feuerwehrmann befördert wurden Linus Küther, Tom Makulla, Turki Salo Bibo und Lukas Wagner. Jaqueline Rick wurde zur Oberfeuerwehrfrau befördert, Jonas Fasting, Marcel Rick, Pascal Hemme sowie Jan Kuschny zum Oberfeuerwehrmann. Hauptfeuerwehrfrau ist nun Tatjana Steklain und Hauptfeuerwehrmann Gerrit Grotelüschen.

 

In einem ausführlichen Jahresbericht blickt der Ortsbrandmeister auf ein spannendes Jahr zurück, welches geprägt war von mehreren außergewöhnlichen Einsätzen. Beeindruckend waren die Einsätze in Varel und Meppen, aber auch mehrere Großbrände in der Gemeinde oder ein großer Wohnungsbrand im Ortskern.

 

Besonders erfreulich war an diesem Abend der Besuch vom Regierungsbrandmeister Dieter Schnittjer. Dieser hat bereits seit ein paar Jahren Kontakt zur Freiwilligen Feuerwehr Ahlhorn, da er einen persönlichen Bezug zu dem GTLF hat, das seit 2013 seinen Standort in Ahlhorn hat. Zuvor stand das Fahrzeug in Lemwerder, der Ortswehr zu der auch Schnittjer gehört, welcher dementsprechend das GTLF seit seiner Jugend kennt. Dies hatte im letzten Jahr zur Folge, dass das GTLF zur brennenden Müllfabrik nach Varel alarmiert wurde. Außerdem waren zwei Kameraden im September auf der Feuerwehrmeile in Lüneburg.

 

Neben dem Bericht vom zweiten stellvertretenden Kreisbrandmeister Klaus Stolle blickten auch der Gemeindebrandmeister sowie der Gemeindejugendfeuerwehrwart auf das Jahr 2018 zurück. Anerkennung für die Feuerwehr hatte auch Frauke Asche von der Gemeinde Großenkneten parat. Sie lobte die gute Zusammenarbeit und dankte für die zahlreich geleisteten Stunden. „Wir als Gemeinde sind froh, dass ihr eure Freizeit zur Verfügung stellt“, so Asche.

 

Wie der Ortsbrandmeister in seinem Jahresbericht darlegte, rückte die Feuerwehr Ahlhorn 2018 zu knapp 70 Einsätzen aus. „Dreiviertel des Jahres hatten wir viel zu tun, erst zum Jahresende wurde es deutlich ruhiger.“ Die Ortsfeuerwehr Ahlhorn verfügt über 50 aktive Feuerwehrmänner und vier aktive Feuerwehrfrauen. 2018 kamen für Einsätze, Ausbildungs- und Arbeitsdienste insgesamt 8084 Stunden zusammen.

 

Text: Christina Rönnau, teilweise Bericht NWZ vom 04.02.2019

 
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